Drei Hochhäuser in Rio eingestürzt
http://m.spiegel.de/video/video-1174568.html
Habe vor gestern im Hotel um die Ecke übernachtet. Wie kann sowaspassieren? Gott sei Dank waren es Bürogebäude und es passierte in der
Nacht. Nicht auszudenken, wenn es tagsüber passiert wäre.
Brasiliens reichster Mann baut Superhafen
Moodys stuft Brasilien hoch
"Ansammlung von Slums" - Ärger in Rio über Google Maps
Die berüchtigten Favelas machen knapp vier Prozent des Stadtgebiets von Rio de Janeiro aus. Doch wer sich die Stadt bei Google Maps ansieht, bekommt den Eindruck, dass halb Rio aus Slums besteht. In Rio sieht man das nicht gern.
Google hat sich in Brasilien Ärger eingehandelt. Grund ist die Google-Maps-Karte von Rio de Janeiro, bei der insbesondere die Elendsviertel der Stadt ins Auge stechen. Zoomt man nicht weiter in die Karte hinein, sind zahlreiche Favelas ausgezeichnet. Einige Touristenattraktionen sowie normale Stadtviertel sind hingegen ausgelassen worden. Rio wirke wie "eine Ansammlung von Slums", heißt es in der Zeitung "O Globo".
Das Stadtplanungsinstitut Pereira Matos wies in dem Bericht darauf hin, dass die Favelas nur 3,8 Prozent des gesamten Stadtgebiets einnähmen. Der Google-Stadtplan vermittle hingegen einen anderen Eindruck. Selbst die winzigsten Armenviertel seien in der Karte eingezeichnet. Auf jeden, der die Stadt nicht kenne, müsse das abschreckend wirken, zitiert das Blatt einen Einwohner von Humaità, einem Gebiet, das bei Google Maps so wirkt, als bestünde es zum Großteil aus Favelas. Zum Artikel: http://www.n-tv.de/technik/Aerger-in-Rio-ueber-Google-Maps-article3194741.html
Brasilien: Die X-Formel für Reichtum
Multimilliardär Eike Batista, der reichste Mann des Landes, will vor Rio Öl fördern, einen Hafen und eine Stadt bauen. Kritiker halten ihn für größenwahnsinnig, andere für einen Visionär.
Weiter zum Artikel: http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-66757-4.html
Obama in Brasilien
Darf er einfach so Schönwetter machen? Während in Libyen Raketen einschlagen, tourt Barack Obama durch Brasilien, redet kaum ein Wort vom Krieg. Seine Bürger daheim fühlen sich schlecht informiert über Sinn und Ziel des neuen Einsatzes - die Opposition nutzt das prompt aus.
Es ist Sonntagnachmittag, als Barack Obama im Stadttheater von Rio de Janeiro ans Rednerpult tritt. Im Fernsehen laufen gerade die Bilder von den Bombeneinschlägen in Libyen, aber der US-Präsident erwähnt sie mit keinem Wort.
Morgens ist er an der Copacabana vorbeigefahren, und danach hat er das Elendsviertel Cidade de Deus besucht, die "Stadt Gottes". Seine Frau Michelle war dabei und seine Töchter Sasha und Malia. Sie schauten sich eine Samba-Aufführung an. Obama war zu beobachten, wie er im Takt der Trommeln seinen Kopf bewegte und danach mit Kindern auf der Straße Fußball spielte. Er schien sich ehrlich zu amüsieren und sah gar nicht so aus wie ein Präsident, der gerade einen Militärschlag autorisiert hat.Fünf Tage lang ist Obama in Südamerika unterwegs. Auf einem Kontinent, von dem Präsident Richard Nixon einmal gesagt hatte, die Leute dort interessierten sich kein bisschen für ihn. Zwei Tage lang besucht Obama Brasilien, nun folgen Chile und El Salvador.
"Hallo Rio de Janeiro, hallo, schöne Stadt", ruft er und übt er sich danach gleich mehrmals auf Portugiesisch: Boa tarde, guten Tag.
Er spricht mehr Fremdwörter als üblich auf Auslandsreisen. Er sagt obrigado, danke, und genießt den freundlichen Applaus. Er ist einfach nur ein höflicher, mustergültiger Gast, kein breitbeiniger Kriegspräsident. Zum Artikel: http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,752130,00.html
Wofür braucht Brasilien 4 neue Reaktoren und ein Atom-U-Boot?
Unter dem früheren Präsidenten Luiz Inácio da Silva, genannt "Lula", wurde diese Strategie festgezurrt. Vier neue Reaktoren sollen bis 2025 gebaut werden, zwei im Nordosten und zwei im Südosten. Ob es wirklich dazu kommt, ist angesichts der angespannten Haushaltslage aber fraglich.
In jedem Fall wird bereits ein weiterer Reaktor in der "Angra"-Anlage gebaut: Auch er entsteht an der Küstenstrecke zwischen Rio de Janeiro und São Paulo, zum Kühlen wird das Meerwasser benutzt. Nach Rio sind es etwa 200 Kilometer, nach São Paulo 250 Kilometer. Der vorgesehene Evakuationsweg ist die Bundesstraße Rio-Santos, die in der Regenzeit allerdings immer wieder von Erdrutschen verschüttet wird.


